Donnerstag, 8. Januar 2009

Patagonia (Chile & Argentina)

Von Patagonien

Die Weite und die Leere Patagoniens sind beeindruckend und bedrückend zugleich. Die Busfahrt von Bariloche in den Süden dauerte 26 Stunden (an einem Stück) und die Landschaft war die letzten 18 Stunden nahezu immer die Gleiche: flach, öde und von Wind gepeitschtes Gras. Zum Glück gibts da noch die Anden, in denen wir die letzten zwei Wochen verbrachten, genauer in den drei Regionen: El Calafate, El Chalten (beides Argentinien) und Puerto Natales (Chile). Die Regionen um den Fitz Roy (Arg) und den Parque National Torres del Paine (Chi) sind extrem beliebte Treckinggebiete, gespickt mit skurilen Bergspitzen, Gletschern und Fjorden. Unter anderem besuchten wir den wohl berühmtesten und eindrücklichsten Gletscher der Welt, den Perito Moreno. Leider aber hatten wir das erste Mal auf unserer Reise etwas weniger Wetterglück und die Wanderungen wurden verregnet und verwindet oder fielen ganz aus. Zudem bereitete sich bei uns auch langsam das Heimweh aus und die Abenteuerlust ging etwas zurück, so zusagen wohl schon die psychologische Vorbereitung auf die Heimreise, welche wir in weniger als einer Woche antreten werden... ;)

Patagonia is impressive and depressing at the same time. Tousands of square kilometers just the same kind of landscape: flat, bleak, and nothing but gras and wind. The only place where it is different is in the Andes. We spent two weeks in El Calafate, El Chalten (Arg) and Puerto Natales (Chile) which are famous places for Trekking. The special mountains, glaciers and Fjords are really beautiful. Among others we visited the most famous glacier on the world, the Perito Moreno Glacier. Unfortunately the weather was not that good - for the first time on our journey - and our Treks where joined by rain, wind or did not even take place. Moreover we slightly started to feel homesick and our spirit for adventures was going down. Probably a preparation for our trip home which will be very soon...