| Von Seengebiet |
Von der Küste gings wieder zurück in die Anden, nach 16h Busfahrt war Bariloche erreicht, eines der Haupttouristenzentren von Argentinien (Winter & Sommer). Wegen der vielen Berge, dem Schnee und den Bergseen hat die Region doch gewisse Ähnlichkeiten mit unserem Heimatland. Wir fühlten uns jedenfalls sehr wohl und erkundeten die Gegend zu erst 3 Tage zu Fuss bei einem Trecking durch die Anden. Dass hier im Sommer auf 1700 Meter noch Schnee liegt, hat uns doch einigermassen erstaunt, zudem waren die Wanderwege nicht überall auf Schweizer Standard. Es glich zeitweise eher einem kleinen Überlebenstraining als einer gemütlichen Wanderung. So kämpften wir uns durch knietiefen Schnee, knöcheltiefen Schlamm, über rutschige Schiefer, durch reissende Bäche und wegen mangelnder Orientierung auch noch durch dickes Gestrüpp. Dennoch (oder gerade deswegen?) machte das Ganze unheimlich Spass umrahmt von einer einzigartigen Natur. Als Belohnung gabs zudem am Abend ein erfrischendes Bad in der Gletscherlagune und anschliessend ein feines Gläschen Wein... Die Anstrengung mündete in einem herben Muskelkater, deshalb entschieden wir uns die nächsten Tage mit Auto anstatt zu Fuss zurückzulegen. Insgesamt 600 km legten wir in drei Tagen vielfach über Schotterpisten zurück auf der Routa des los siete Lagos und im NP Lanin mit dem eindrücklichen, gleichnamigen Vulkan.
The next trip was back in the mountains in Bariloche, a touristy but nice place. With the mountains, snow and many lakes it looks a bit similar to our home country. First we explored the region on a three-day trek through deep snow, ugly mud, over slippery shale and throung big rivers (no bridges...) and, because of lack of orientation, through painful scrub. Nevertheless (or was it because of it?) we enjoyed the trek within incredible landscape a lot! Because of sore muscles (and also because of the distances) we then decided to rent a car and to search for other nice places on the "Route de los siete Lagos" (7 Lakes) and in the Parque Nacional Lanin with the correspondent Volcano. And no doubt, we found some...
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