| Von Trekking in Ecuador |
Nach einer guten Woche Angewöhnungszeit wagten wir uns an die wirklich Anspruchsvollen Dinge in Ecuador heran: Nach einigem Überlegen, Diskutieren und Motivieren entschieden wir uns für eine Zweitagestour zum zweithöchsten Berg von Ecuador, dem Vulkan Cotopaxi (5’897 Meter über Meer). Zur Vorbereitung verbrachten wir einige Tage im Hochland von Quilotoa und machten eine 7h Wanderung rundum einem Vulkankratersee. Dann gings am Samstag los, zusammen mit einem Deutschen Paar und zwei Guides an den Fuss des Vulkans wo wir unser Gepäck vom Parkplatz (4’500m) zum Refugio (4’800m) hochtrugen. Um Mitternacht sollte es losgehen und mit Steigeisen, Eispickel und Seil bewaffnet der Berg bezwungen werden. An Schlafen war wegen Nervosität nicht zu denken und so waren wir froh, als es los ging. Wie steil und anstrengend (bei dünner Luft) es war, kann man kaum beschreiben. Jedenfalls hatten wir beide unterwegs so unsere Krisen wo wir ans Umkehren dachten. Schlussendlich waren wir morgens um 6 Uhr auf 5’700 Höhenmeter angelangt, 200 Meter unter dem Gipfel, völlig ausgepumpt und müde und so genossen wir halt den wunderschönen Sonnenaufgang anstatt uns nochmals 1 – 2 Stunden hochzuquälen. Zum Vergleich: Der höchste Berg in Europa, der Mont Blanc, ist gut 4’800 Meter hoch, den haben wir also um 900m übertroffen. Der Rückweg schlussendlich war dann bei Tageslicht schneller und einfacher. Inzwischen sind wir auch wieder erholt und gehen mit stolzer Brust umher… ;-)
What an adventure: We tried to climb the second highest mountain of Ecuador - the Volcano Cotopaxi, which is 5'897 meters high. It was a hike through the night, starting at 1 am on snow and ice in darkness and cold. At 6 am we were at 5'700 meters, 200 m below the peak, completely tired and exhausted so we decided to enjoy the sunrise instead of trying to climb another 2 hours to the peak. It was an unique experience and so far we have relaxed and feel pride...;-)