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| Cerro Chirripó - hoechster Berg in C.R. |
Ein nicht ganz alltaegliches Abenteuer in einem tropischen Land auf 3'800 Meter hoch zu klettern. Für viele Ticos ein magischer Berg, doch nur die Wenigstens schaffens bis nach oben - ich weiss jetzt auch warum... Eine Zweitagestour, insgesamt 40 Gebirgskilometer (was leistungsmaessig im Flachen etwa das Doppelte sein muss), mit nem Rucksack von ueber 10 kg Gewicht. In der Herberge gabs weder Schlafsack, noch Warmwasser, noch Heizung oder sonstwas. Nur eine kalte Matraze. Ich musste sogar einen Gaskocher hochschleppen damit ich was warmes zu Essen hatte und natuerlich Kleidung fuer Temperaturen um den Gefrierpunkt. Der Aufstieg zur Herberge mit ueber 2'000 Hoehenmeter dauerte ca. 7 Stunden, den letzten Kilometer ging ich fast auf den Knien, auf 3'300 Metern ist die Luft duenn und meine Beine waren total platt, dazu kam eine Verspannung der Schulter- und Nackenmuskulatur des Rucksacks wegen.
Trotzdem gabs am naechsten Morgen um 2.50 Uhr Tagwache um den Sonnenaufgang auf dem Gipfel nicht zu verpassen. Nochmals gut 5 km und 500 Hoehenmeter, resp. 2 Stunden und um 5.30 Uhr wars geschafft. Man sah auf der einen Seite den Sonnenaufgang in der Karibik, auf der anderen Seite das pazifische Meer, bis nach Panama im Sueden und nach Nicaragua im Norden. Die Entschaedigung war riesig und die Emotionen gewaltig..!
Der Abstieg dann erneut lang und steil, insgesamt wanderte ich 10 Stunden am zweiten Tag oder 26 km. Ich habe noch zwei Tage danach gewaltigen Muskelkater, aber das macht ein solches Erlebnis ja auch gerade aus...
A never ending hike to the highest mountain of C.R. - 2 days and 40 km (or 26 miles) long and 2'500 meter (or 7'000 ft) difference in height. It was a painful but exciting experience and the view from the top - the second highest point of central america - was just amazing. The first day was a 7-hours-hike, the second day 10 hours with a backpack of more than 10 kg. Two days after I still feel pain in my body but the heart smiles ;-)





