Sonntag, 23. November 2008

Bolivia #2: Potosi & Salar de Uyuni

Von Salar de Uyuni - Bolivia

Nach dem Dschungel-Abenteuer besuchten wir wieder eine völlig gegensätzliche Welt: einerseits die höchste Stadt der Welt (Potosi auf 4'060 Meter über Meer) und dann die wahnsinnig eindrückliche Salzwüste von Uyuni.
Postosi war im 16 Jahrhundert die grösste und reichste Stadt Südamerikas, weil die Spanier im nahe gelegenen "Cerro Rico" grosse Silbervorkommen fanden und diese förderten. Hunderttausende von Arbeitern verloren in diesen Minen ihr Leben. Noch heute wird in den Minen nach Mineralien gesucht und wir konnten eine der 250 aktiven, engen, dunklen, staubigen und stickigen Minen selbst besichtigen.
Anschliessend reisten wir weiter nach Uyuni von wo aus wir eine dreitägige Tour durch die "Salar de Uyuni", eine 12'000 Quadratkilometer grosse weisse Salzwueste, unternahmen. Die Farben dieses bis auf 5'000 Höhenmetern liegenden Erdteils waren schlicht überwältigend und wir hatten eine super 6er Gruppe und eine Menge Spass. Kurioserweise war es ein Auto voller Arbeitsloser, da alle ihren Job gekündigt hatten... Die Rundreise endete schlussendlich mit dem Grenzübertritt nach Chile, wo wir uns nun aufhalten.

Bolivia has big contrasts. A few days after the jungle we visited the highest city of the world. Potosi - on an altitude of 4'060 meters - was in the 16. century the richest city of South America because the Spanish had found silver in the mountains. The mines are still active today and hundrets of miners work every day under really hard conditions. We could visit one of the 250 active mines.
From Potosi we travelled to Uyuni, a city in the desert of Bolivia. We booked a 3-day-tour through the "salar of Uyuni" a big white desert of salt. The colours and the weather were just amazing and our group (6 jobless people...) a lot of fun! The tour ended on the third day when we passed the border to Chile, our second last country on our trip through Latin America.

Samstag, 15. November 2008

Bolivien #1: La Paz & Amazon Jungle

Von La Paz & Bolivian Jungle

Vor gut einer Woche überschritten wir die Grenze nach Bolivien, dem wohl ärmsten Land Südamerikas. Di e erste Station war La Paz, der höchstgelegenen Grossstadt der Welt (3'600 Meter). Da wir bereits einige Zeit auf ähnlicher Höhe verbrachten, fanden wir uns aber gut damit zurecht. Hier haben wir neben Stadtbesichtigungen auch spontan den neuen James Bond Film angeschaut, und zu unserem Erstaunen spielt er zu einem grösseren Teil in Bolivien, welch ein Zufall. Von La Paz flogen wir dann mit einer kleinen "Schüttelkiste" in den Amazonas Regenwald, nach Rurrenabaque, wo wir Touren in den Dschungel und die Pampa machten. Im Dschungel sahen wir v.a. Pflanzen und Bäume, aber kaum Tiere (vielleicht lags auch am Alter unseres Guides: 83 jährig war er...). In der Pampa dann aber umso mehr: Krokodile, Schildkröten, viele Vögel, Capiwaras, Flussdelphine und nicht zuletzt eine Anakonda. Die Highlights waren das Anfassen der Anakonda und das Streicheln von "Pedro", einem wild lebenden doch gegenüber Menschen relativ zahmen Aligator. Wie ihr seht haben wir es gut überstanden...

About ten days ago we passed the border to Bolivia, the poorest country of South America. The first place was La Paz, the highest big city of the world. Afterwards we flew to the amazon jungle with a very small and shaky plane. Here we did two trips, one into the jungle and the other to the Pampa. In the jungle we did see mostly trees and plants but not a lot of animals (probably it was because of the age of our guide - he was 83...). In the pampa on the contrary we saw a lot of animals. Among others an Anakonda and lots of Aligators whereof one we could touch and feed... As you see, we are still alive...

Samstag, 8. November 2008

Peru #3: Cusco & Machu Picchu

Von Cusco / Machu Picchu

Für viele das Highlight einer Südamerikareise, Cusco und die Inka-Ruinen von Machu Picchu mussten wir uns hart verdienen. Strassenblokaden, Streiks (auch der Eisenbahn nach Machu Picchu) und deshalb ausgebuchte Züge konnten uns aber nicht daran hindern. Stattdessen reisten wir über eine anstrengende und zeitweise haarsträubende Alternativroute via einen Pass auf 4'600 Metern und durch den Regenwald hin (>10 h Dauer). Dabei mussten wir auch noch 2,5 Stunden zu Fuss über die Bahngeleise marschieren. Doch die Entschädigung war riesig. Die Reise war landschaftlich etwas vom Schönsten was wir bisher sahen und das Wetter auf Machu Picchu machte perfekt mit (seht selbst). Auf der Rückreise waren wir dann noch mit einer verschütteten Strasse konfrontiert, doch es war spannend zu beobachten, wie sich die Peruaner selbst zu helfen wussten und von Hand anpackten. Nach knapp 2 Stunden war auch dieses Hindernis weggeräumt und der Weg frei zurück nach Cusco, übrigens eine der bisher schönsten Städte Südamerikas.

For many travellers the highlight of South America: Cusco and the Inka-city of Machu Picchu. Although it is a touristy place it was not easy to get there. Streets were closed, the train staff on strike and therefore on other days the trains overbooked. So we decided to get there on an alternative way, which was a bus ride of more than 10 hours over a pass of 4'600 meters and through the jungle plus almost 3 hours of walking. But the journey was amazing and the "payback" great. The weather on Machu Picchu was just perfect (check it yourself). On the way back we were confronted with an avelange of rocks on the street but it was nice to see how the peruvians helped themselfs and cleanded the street partly by hand...! Finally we got back to Cusco, in our view one of the most beautiful citys we have seen so far.

Sonntag, 2. November 2008

Peru #2 - Lima, Arequipa, Puno & Lago Titicaca

Von Lima / Arequipa / Puno & Lago Titicaca

In den letzten zwei Wochen haben wir unser Reisetempo etwas erhöht, da die Hälfte der Reisezeit in Mittel- und Südamerika hinter uns ist, wir aber immer noch sehr viel vor haben. Wir besuchten die zwei grössten Städte Perus, Lima und Arequipa. Wobei uns Lima entgegen vieler anderer Meinungen durchaus gefallen hat. Mit ca. 9 Mio. Einwohnern ist sie die Drittgroesste Stadt Suedamerikas. Nach Arequipa mussten wir unsere Reisepläne etwas anpassen, da Bauern die wichtigste Strasse nach Cusco blockierten (Proteste) zogen wir Puno und den Titicacasee vor. Auf dem Titicacasee verbrachten wir zwei Tage, besuchten u.a. die auf Schilf gebauten schwimmenden Inseln der Uros und schliefen dann auf Amantani bei einer lokalen und sehr herzlichen Indigena-Familie. Nun haben wirs doch noch nach Cusco geschafft, wo wir uns mit dem nächsten Streik, bei der Eisenbahn Richtung MachuPichu konfrontiert sehen... Es bleibt jedenfalls abwechslungsreich und spannend...!

More than half of the six months in Central- and South America have passed and we still have plenty of plans. Therefore we increased the speed of the journey and will pass the border to Bolivia soon. In the meantime we visited Lima and Arequipa, the two largest city of Peru and then went further to Puno / Lago Titicaca. On the lake we spent two days, visiting the Uros who live on floating islands and spent the night on isla Antamani with a warm-harted indigena family. Now we have arrived in Cusco, our last but most famous destination in Peru.